Friesian Horse-Love/Winter
- Lady Aislinn

- 6. Mai
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. Juli
Die Sonne gleißt mit frechem Hohn, ich hab genug von ihrem Thron. Viel zu hell ist mir der Tag, ein Glanz, den ich nicht leiden mag. Was soll das Gold im Himmelszelt? Es blendet nur die ganze Welt. Wann bricht die Wolkendecke ein? Wann darf es endlich dämmrig sein? Ich sehne mich nach schwerem Grau, statt diesem ew’gen Himmelblau. Ich will nicht schwitzen, will nicht sehn, wie Menschen froh spazieren geh'n. Komm, Frost, und leg die Welt in Ketten, nur Kälte kann den Tag jetzt retten. Ein Leichentuch aus sanftem Weiß, statt Sommerlust und Sonnenfleiß. Wann fällt der erste weiße Stern? Die Sonne bleibe bitte fern. Oh, flockig-weiches Winterglück, kehr endlich zu uns jetzt zurück! Verhülle diesen hellen Schein, und hüll die Welt in Schweigen ein.
Ein Dezember, viel zu hell, die Sonne brennt fast grell. Kein sanftes Grau, kein Nebelkleid, nur gleißend blaue Ewigkeit. Die Erde dürstet, rissig, leer, kein Tropfen fällt vom Himmel mehr. Statt Flockenwirbel, weiß und sacht, hat Staub sich auf das Land gemacht. Wo Kälte klirren, Eis bestehen, sieht man den Staub im Winde wehen. Ein Frühling, der sich bange zeigt, während der Winter gänzlich schweigt. Das Licht ist fremd in dieser Zeit, ein Glanz voll falscher Heiterkeit. Wir warten auf den grauen Segen, auf Frost, auf Schnee, auf kühlen Regen.
Der Januar trägt heute Grün, wo früher Frost und Eis gediehen, man sieht die ersten Knospen blühen, statt dass die Schlitten Bahnen ziehen. Der Schlittschuh rostet still im Schrank, der Schneemann bleibt ein Traum aus Watte, die Erde, fiebrig nun und krank, vergisst, was sie einst innehatte. Wir warten auf das weiße Kleid, das gnädig unsre Welt bedeckt, doch heute herrscht Sonnenzeit, die keinen Wintergeist mehr weckt.
Der Kalender zeigt noch Winterzeit, doch die Luft ist lau und schwer, das Land trägt kein weißes Frostgewand, und Kälte, die ist lange her. Wir messen Grade, und wir zählen die Tage, die Welt aus den Fugen geraten, aus Warnung wurde die bittere Frage: Wann folgen den Worten die Taten? Wir sind die Erben, wir sind die Zeugen, einer Welt, die sich wandelt und brennt, wir können das Haupt nicht länger beugen, vor dem, was ein jeder nun kennt. Die Erde atmet im Fieberwahn, sie schenkt uns die letzte Frist, zu ändern den eingeschlagenen Plan, bevor alles Weiße vergisst.
Nachtschatten und Seide
Wenn Nebel übers Moor noch zieht, und fern ein erster Vogel flieht, dann hört man Hufe, stolz und schwer, als käme eine Sage her. Ein Friese kommt herangetrabt, mit Kraft und Anmut reich begabt.
Sein Fell ist wie aus Samt gemacht, ein Kind der tiefen Mitternacht. Die Mähne wallt wie schwarze Flut, in seinen Adern kocht das Blut, doch sanftmütig ist sein Gesicht, wenn er das Schweigen leise bricht.
Hoch im Sattel, schmal und fein, taucht eine junge Dame ein, in diesen Rhythmus, diesen Takt, der sie mit wilder Freude packt. Sie führt ihn nur mit weicher Hand, durch weites, unberührtes Land.
Die Feder an den Beinen schwingt, während ihr Herz vor Glück schon singt. Ein stolzer Hals, ein hoher Schwung, ein Bild für jede Erinnerung. Zwei Seelen, die im Gleichschritt geh’n, und sich auch ohne Wort versteh’n.
Der schwarze Diamant, so groß, trägt sie behutsam durch das Moos. Ein Hauch von Adel, Kraft und Licht, ein schöneres Duo gibt es nicht.
BLACK PEARL/SUMMER
A black pearl on the Emerald Isle, With a velvet coat and a noble smile. From Frisian shores to the Irish mist, By Atlantic winds his mane is kissed.
His hooves strike thunder on ancient stone, A king who claims the hills as throne. Feathered heels through the heather fly, Beneath a grey and changing sky.
Against the green, a shadow bright, A silhouette of power and light. The Frisian blood, the Irish soul, A wild heart that no man can control.
Die schwarze Perle
Von Friesland, wo die Weite lacht, ein Wesen strahlt in tiefster Nacht. Sein Fell, so schwarz wie Ebenholz, es trägt die Freiheit, voller Stolz.
Die Mähne wallt, ein seidig Band, das sanft sich schmiegt in meine Hand. Der Blick so treu, so sanft und klar, macht jede Sorge mir nicht wahr.
Kein Schloss, kein Gut, kein reicher Hort, ersetzt dies stille, treue Wort, das ohne Laut die Seele spricht, im Friesenpferd, dem Himmelslicht.
In seinen Augen find' ich Ruh', mein Herz, es fliegt ihm freudig zu. Ein Band geknüpft für Ewigkeit, die Liebe, die uns fest verbindet, weit.
Schwarz wie die Nacht, von edler Gestalt,
so trabt er dahin, mit sanfter Gewalt.
Der Behang an den Hufen, so dicht und so schwer,
er gleitet wie Wellen auf dunklem Meer.
Ein Blick aus den Augen, so weise und klar,
ein Freund fürs Leben, das ist er fürwahr.
Mit Anmut im Schritt und Stolz in der Brust,
ist jeder Moment pure Lebenslust.
Text und Videos erstellt mit KI, zusammengefügt von Lady Aislinn (zu sehen auf einem Friesen). Natürlich weiß ich, dass man die Zügel zwischen Ring- und kleinem Finger hält, aber die KI wollte es eben anders. Manchmal muss man (leider noch) Kompromisse eingehen....

